Hallo, mein Name ist Klaudia Polanski und ich betreibe mit meinem Mann seit Juni 2014 ein glutenfreies Blog. Wenn du dich schon immer gefragt hast:

  • Was ist denn glutenfreie Ernährung?
  • Können glutenfreie Produkte und glutenfreie Gerichte schmecken?
  • Wo finde ich leckere, natürliche und glutenfreie Rezepte?
  • Wo gibt es gute glutenfreie Restaurants & Cafés?

Dann bist du hier genau RICHTIG!

Foto Collage glutenfreie zaubereien

Hier ein paar allgemeine Infos über mich:

  • InteressenKochen, Reisen, Natur
  • Wohnort Mering (Bayern)
  • SprachenDE, ENG, PL

Warum ein glutenfreies Blog?

Die Entscheidung sich glutenfrei und natürlich zu ernähren, war bei mir weder gezwungen (durch eine Krankheit, wie Zöliakie), noch eine Modeerscheinung (s. Hollywood-Diät).

Warum also ein glutenfreies Blog und überhaupt die Idee glutenfrei zu essen? Ich erzähle dir jetzt meine Geschichte, wie alles begann und warum ich von natürlicher und glutenfreier Ernährung sehr überzeugt bin und ich die positiven Auswirkungen meines Lebenswandels mit dir teilen möchte.

Vor ungefähr fünf Jahren haben wir zusammen mit meinem Mann beschlossen, sich vor allem aus gesundheitlichen Gründen natürlich zu ernähren. Bei unseren Überlegungen spielte auch der Tier- und Naturschutz eine wichtige Rolle. Es war auch die Zeit der vielen Lebensmittelskandale und Hiobsbotschaften, wie die Verseuchung der Lebensmittel (vor allem des Fleisches) mit Antibiotika und gefährlichen Erregern. Wir haben uns entschieden zuerst weniger Fleisch zu essen und wenn wir es taten, sollte es möglichst Biofleisch sein. Auch das Gemüse sollte ungespritzt, saisonal und vor allem regional sein. Wir haben uns zum Beispiel angewöhnt Erdbeeren im Juni und Juli zu kaufen, anstatt im Dezember. Im Mai freuen wir uns auf die Spargel und essen so viel davon, dass uns der Appetit für die nächsten 11 Monate vergeht. Wir hatten immer das Glück, bei uns auf dem Land in Bayern, Zugang zu regionalen Erzeuger in der Nähe zu haben, so dass Erdbeeren essen auch mit dem unvergesslichen Spaß des Selberpflückens verbunden ist.

In dieser Zeit haben wir einige interessante Menschen getroffen, die uns noch mehr aufgeklärt haben. Zum Teil waren es die Bio-Bauer, die wir auf ihren Feldern besucht haben oder einfach Menschen, die über den eigenen Tellerrand geguckt haben. Irgendwann mal haben wir angefangen im Supermarkt die kleingedrucken Zutatenlisten zu studieren und bekamen davon fast schon Bauchschmerzen. Es hatte zur Folge, dass wir uns mehr und mehr mit den Auswirkungen von Lebensmitteln und von einzelnen Bestandteilen auf unsere Gesundheit beschäftigt haben und folglich immer mehr der Ansicht waren: je mehr selber gemacht, desto gesünder.

Damals waren glutenhaltige Produkte, wie Weizennudel, Pizza, Roggenbrot usw. immer noch fest in unserem Speiseplan verankert und ganz ehrlich – nicht wegzudenken. Schließlich lieben wir die italienische Küche mit Pasta, Pizza, Tortellinis und Tiramisu. In einer Woche haben wir in dieser Zeit sicherlich 2 mal Spaghetti gegessen, 1 mal Pizza bei unserem Lieblingsitaliener, Müsli zum Frühstück, am Abend fast jeden Tag Vollkornbrot mit Beilage. Eigentlich sehr typisch. Wir haben zwar immer weniger helle Brote gegessen und auch schon mal Vollkornnudeln probiert, waren aber noch gar nicht bereit darauf zu verzichten. Zu dieser Zeit hatte vor allem mein Mann mit vielen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, wie Bauchschmerzen, Blähungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, ständige Erkältungen. Den Ärzten sind außer Antibiotika keine anderen Heilungsmethoden eingefallen. Vor allem die Mischung aus den Erkältungen und den Bauchschmerzen war ein Teufelskreis.

Irgendwann wurde uns bewusst, dass wir uns selbst helfen müssen. In den unzähligen Recherchen sind wir auf das Thema “Weizen” gestoßen und deren negative Auswirkung auf die Gesundheit hat uns nachdenklich gemacht. Nachdem wir sowieso schon einige “Tests” hinter uns hatten, wie “2 Wochen ohne Fleisch”, “4 Wochen ohne Milch” oder auch “1 Woche ohne Süßigkeiten” (-> besonders hart für meinen Mann…), haben wir beschlossen auch diesen Test zu wagen und 4 Wochen lang keine Weizenprodukte zu essen und nach Möglichkeit alle Produkte abzusetzen, die Gluten enthalten. Zuerst schien die Aufgabe fast unmöglich. Vor allem, wenn man eben noch keine Ahnung davon hat. Keine Pizza, Pasta, kein Brot, keine Kuchen, Kekse, Hamburger, Soßen… Wie kann man ohne diese ganzen leckeren Sachen leben? Na gut, haben wir uns gedacht, für vier Wochen werden wir es schaffen. Wir essen dann einfach viel Gemüse, Obst, Pilze, Nüsse, mehr Eier, Käse. Im Grunde befolgen wir die Paleodiät. Wir haben zu der Zeit auch schon unzählige Bücher und Artikel verschlungen, wie „Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht“ von Dr. med. William Davis oder Das Getreide – Zweischneidiges Schwert der Menschheit“ von Loren Cordain.

Und es funktioniert! Mittlerweile leben wir schon seit einem Jahr glutenfrei und fühlen uns fitter und gesünder als nie zuvor! Positiver Nebeneffekt: die gesunde Ernährung hat im Allgemeinen zum gesunden Lebensstil beigetragen. Endlich bin ich nach dem langen Arbeitstag nicht mehr so müde und habe immer Lust und Energie noch mein Fitnesstraining zu absolvieren, das Aufstehen ist leichter, ich brauche keinen Kaffee, um einigermaßen ansprechbar zu sein, was früher undenkbar war. Mein Mann hat sogar mit dem Lauftrainig angefangen. Wir fühlen uns nicht mehr so träge und lustlos, selbst nach einer reichlichen Mahlzeit.

Durch diesen Wandel haben wir jede Menge neue Produkte und Rezepte kennengelernt und das Kochen macht wirklich Spaß. Es ist eine Bereicherung, man lebt einfach viel bewusster. Früher wusste ich z.B. nicht wozu das Kokosöl, Mandelmehl oder Leinsamen gut sein können, jetzt sind sie aus meiner glutenfreien Küche nicht mehr wegzudenken. Durch diese abwechslungsreiche und gesunde Diät kann man gesund abnehmen aber auch das Gewicht halten (wie es bei uns der Fall ist), außerdem haben wir positive Auswirkungen auf die Haare und die Haut festgestellt.

Es ist faszinierend, wie sich der Geschmackssinn bzw. die Wahrnehmung verändert. Ich habe gemerkt, dass ich jetzt viel weniger Zucker und Salz brauche und Sachen, die ich früher gern gegessen habe, jetzt teilweise zu süß oder zu salzig geworden sind, vieles schmeckt intensiver. Auch die Heißhungerattacken auf Süßes haben aufgehört.

Neue Sachen auszuprobieren macht mir Spaß und ich habe festgestellt, dass die glutenfreie Küche sehr abwechslungsreich und lecker sein kann. Wenn du auch offen gegenüber Neuem bist oder Inspirationen für deine Küche suchst, dann bist du hier genau richtig! Guten Appetit! 🙂

4 Kommentare

  1. Hallo Klaudia,
    schöner Ansatz, ein glutenfreier Blog von einem Nichtzöli. Ich wünsche Dir viel Erfolg und bin gespannt auf Deine nächsten Einträge.
    Liebe Grüße
    Günter

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  2. Hallo.
    Meine Schwester ist vor ungefähr vor 3 Monaten auf Zölieakie erkrankt. Am Anfang war es schwer sich umzustellen, da sie gerade erst 7 Jahre alt ist. Ich bin so froh, dass du die Website erstellt hast, da man hier sehr vieles nachlesen kann. weiter so. Außerdem man ich den rezept mit den polnischen Salat. wir machen auch sehr oft den Salat, da meine Familie und ich aus Polen kommen. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und warte gespannt auf deine weitere Rezepte.
    Liebe Grüße
    Michelle;)

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